Resilienz

Im September 2017 habe ich auf Instagram einen Post verfasst, beginnend mit den Worten: "Gestern wurde mir gesagt, ich sehe erholt, glücklich und zufrieden aus. Und ja: das bin ich gerade. Es gab Zeiten, da war ich es nicht. Eine Talfahrt in den letzten neun Jahren. Aber heute geht es mir sehr gut." Neun Jahre sind eine lange Zeit. Eine lange Zeit, in der ich immer wieder viel Motivation gefunden habe, mein Leben in für mich "richtige" Bahnen zu lenken und immer wieder auch sehr hart hingefallen bin. Das Wiederaufstehen danach folgte immer wieder. Resilienz nennt man das wohl in der Fachsprache. Ein Wort, dessen Umsetzung in die Realität wohl sehr viel Kraft und oftmals Schmerz abverlangt. Mental und körperlich. 

 

Warum fühle ich mich ausgerechnet nach neun Jahren nun besser denn je? In dem Jahr, in dem ich das gefürchtete 30. Lebensjahr vollendet habe? Fühle mich fitter, ausgeglichener und zufriedener als die gesamten letzten Jahre? 

Die Antwort ist simpel: Weil ich endlich einen gangbaren Weg für mich gefunden habe, der mich nicht stresst, der mich nicht überfordert und der mir erlaubt, auch mal von eben diesem Weg abzukommen, aber mich immer wieder dazu einlädt, ihn jederzeit weiterzulaufen. Diesen Weg unter den vielen Millionen Wegen zu finden, braucht manchmal seine Zeit. Bei mir eben neun Jahre.  Manche Menschen laufen diesen Weg für sich bereits schon immer, manche werden ihn vielleicht nie finden, manche brauchen vielleicht Hilfe von anderen, um diesen Weg gemeinsam zu finden und zu gehen. Ich habe auch viel Hilfe von anderen bekommen, aber am Ende des Tages, und das erkenne ich heute klarer denn je, konnte nur ich selbst der Schlüssel zum Erfolg sein. Was habe ich also geändert? Was hat sich für mich geändert, dass ich mich aktuell so unglaublich gut fühle?

 

Externe Faktoren

Manchmal akzeptiert man Dinge im Leben, die einem gar nicht gut tun. Oftmals weiß man nicht (oder möchte es sich auch nicht eingestehen), dass einem etwas nicht gut tut. Sei es Unzufriedenheit im Job, eine unglückliche Beziehung, Streit mit Freunden oder Verwandten, vielleicht sogar materielle Dinge. Ich habe lange gebraucht um eine essenzielle Konsequenz für mich zu definieren und auch umzusetzen: Wenn mir etwas nicht gut tut, dann muss ich daran etwas ändern! Jobwechsel, das Ende einer Beziehung, klärende Gespräche bei Meinungsdifferenzen, etc. Das klingt so simpel, aber die Umsetzung ist alles andere als simpel. Davon kann wohl jeder ein Liedchen singen. Wir leben in einer Comfort Zone. Dort herauszukommen ist unglaublich schwer. Aber alles beginnt immer mit Bewusstsein. Tut mir etwas nicht gut, dann ist der erste Schritt immer: Erkennen, DASS mir etwas nicht gut tut. Und das hilft mir persönlich sehr. In allen Dingen des Lebens: Job, Ernährung, Sport, Familie, Freunde, etc. Alleine die Erkenntnis, kann bereits Wunder bewirken. So habe ich zum Beispiel vor ein paar Jahren erkannt, dass mich mein damaliger Beruf nicht erfüllte und ich mir den nächsten Schritt wünschte. Kurz darauf kam der Jobwechsel und ich blühte mit neuer Motivation und Energie auf.

 

 

Genauso gilt doch: Wenn mir etwas gut tut, dann muss ich davon mehr in mein Leben einbauen! So versuche ich nun viel mehr draußen an der frischen Luft zu sein, da ich spüre, wie sehr mich Sonne, frische Luft oder der Anblick von Bäumen und Wäldern entspannen und in Gleichgewicht bringen.

Was tut Euch gut und was nicht? Wovon möchtet Ihr mehr in Eurem Leben und was belastet Euch und sollte keinen Platz in Eurem Leben haben? Eine Erkenntnis hier heißt nicht, dass Ihr Euer ganzes Leben innerhalb des nächsten Tages komplett ändern müsst. Aber Erkenntnis heißt, dass man seine Zukunft anpacken kann. 

 

Selbstbewusstsein

Gesund und schön. Hach, wer will das schon nicht sein. Ob man gesund ist, lässt sich oftmals leicht mit Hilfe eines Arztes herausfinden. Ob man schön ist, hängt maßgeblich aber davon ab, wie man sich fühlt. Natürlich kann einem der Freund, die Mama oder sonst wer sagen, wie toll man aussieht. Aber solange ich das selbst nicht fühle, mich nicht mit mir im Reinen befinde, sind solche Worte wie Schall und Rauch. So nett sie auch gemeint sind. Man schaut sich vielleicht im Spiegel an und fragt sich: Oh Gott, das sieht so schlimm aus und jeeeeeder Mensch auf der Welt sieht das bestimmt auch. Der Wunsch einem imaginären Ideal zu entsprechen ist bei vielen Menschen tief verankert. Doch ein "Ideal" gibt es nicht. Wer soll das denn bitte definieren? Die Medien? Die Unternehmen, die alles erzählen würden, nur um an Ende mehr Geld in der Kasse durch Beauty Produkte zu haben? Freunde? Die mit großer Sicherheit in den Augen von irgendwem anders auch nicht so perfekt sind, wie sie vielleicht tun?

 

Ohren und Augen zu! Es zählt nur, wie man sich selbst fühlt. Nur und ausschließlich. Ein erfüllendes Selbstbewusstsein fehlt leider manchmal. Der Zweifel an sich selbst, an seinem Aussehen oder den eigenen Fähigkeiten kann sehr belastend sein. An mangelndem Selbstbewusstsein zu arbeiten, kann eine Lebensaufgabe darstellen. Ich habe das die letzten neun Jahre intensiv getan und werde dies auch in Zukunft. Jeden Tag ein bisschen mehr. Und auch hierbei war für mich die wichtigste Erkenntnis, zu definieren, was mich in meinem Selbstbewusstsein vielleicht einschränkt. Bei mir waren das vor allem mein Gewicht und gelegentliche Misserfolge basierend auf meinen eigenen hohen Ansprüchen. Das klingt so simpel, aber mir einzugestehen, dass genau dies die beiden entscheidenden Faktoren sind, die mich manchmal miserabel fühlen lassen können, war ein riesen Schritt und hat lange gedauert. So konnte ich genau hieran arbeiten. Gesunde Ernährung, Sport und Luft zum Atmen sollten es sein. So einfach in der Umsetzung war das nur leider immer noch nicht.... aber immerhin: Erkenntnis als Grundstein meines gangbaren Weges war vorhanden. Das ist bereits viel wert. 

 

 Sport

Grundsätzlich war ich noch nie der besonders hochmotivierte Sportler. Ganz früher hat mir Sport am meisten Spaß gemacht, wenn ich irgendwo gewonnen habe, höher, schneller oder weiter war, als irgendwer anders (Bundesjugendspiele, Schwimmteam, etc.). Freiwillig habe ich zumeist keinen Sport gemacht. Als Teenager hat mich das aber auch nicht wirklich gestört. Viele Mitgliedschaften in Fitnessstudios blieben weitestgehend unbenutzt. Viele Vorhaben ("Ab Morgen machst Du jeden Tag Sport") verpufften in leeren Taten. Sich etwas vorzunehmen und einige Zeit später festzustellen, dass man es nicht geschafft hat, kann sehr frustrierend sein. Und zu einem unkontrollierbaren Kreislauf führen, in desse Loop man immer wieder auf Frustration und schwere Momente trifft. Immer wieder gab es Phasen, in denen ich vor Motivation zum Sport nicht zu bremsen war. Gymondo war mein bester Freund, 5x die Woche habe ich mir Trainings eingetragen und an den beiden anderen Tagen wollte ich unbedingt noch zusätzliche Cardio Einheiten eintragen. "Denn in drei Monaten muss meine Waage fünf Kilo weniger anzeigen". Meistens war es nur leider so, dass die Waage meistens genau zeigte, was ich mir zufügte: Stress, Überforderung und fehlende Resultate. Schaffte ich es einmal nicht zu Sport, war ich sauer auf mich. Schon wieder versagt. Toll. Trost? Irgendwo war doch bestimmt noch Schokolade. Wenn nicht, fahre ich halt los und kaufe welche. Wenn ich nur 30 Minuten auf dem Heimtrainer saß, anstatt die geplanten 90 Minuten... pff.... war ja klar, dass ich das nicht durchhalte. So wird das nichts mit dem Abnehmen. Heute fühle ich mich nicht nach Sport? Na und? Muss. Und dann fragte ich mich, warum sich nichts tut und ich immer wieder in alte Muster zurück gefallen bin: fehlende Motivation, Frustration und in der Konsequenz Stillstand im Trainingserfolg. Unzufriedenheit. Aufgeben.

 

Diese Szenarien sind gerade einmal ein knappes Jahr her, basierend auf vielen Jahren davor. Heute ist das anders. Mein Ziel ist es, Sport zu machen. Wie oft und wie viel? Keine Ahnung, So viel ich kann. Heute sind das vielleicht 30 Minuten, morgen aber vielleicht 120 Minuten. Und übermorgen mache ich vielleicht gar keinen Sport, weil ich mich nicht danach fühle, dafür mache ich vielleicht in einer Woche und super HIIT Workout, das mich fast umhaut. Ich diktiere mir keinen Plan vor. Ich zwinge mich nicht zum Sport, sondern versuche es mit 100% zu genießen, wenn ich Sport dann mache. 30 Minuten und ich merke, die Power ist raus? Super. Dann habe ich doch wohl 30 Minuten gepowert. Nur 20 Minuten laufen gewesen? Wieso denn "nur". Sind doch 20 Minuten mehr als nichts tun. Ich habe mich bewusst dazu entschlossen, dass gute Gefühl zuzulassen, wenn ich irgendwas an Sport gemacht habe (und sei es nur zu Fuß fünf Minuten zum Bäcker zu laufen), anstatt mich darüber zu ärgern, dass ich irgendwas nicht geschafft habe. Und dieses gute Gefühl ist wahnsinnig euphorisierend. Daraus ziehe ich meine Motivation, das gleich am nächsten Tag nochmal zu machen. Und wenn es nur 10 Minuten sind. Dann ist das so. Aber glaube mir, es wird nicht bei 10 Minuten bleiben. Das Positive Gefühl zulassen und daraus Kraft ziehen und vor allem akzeptieren, dass nichts von heute auf morgen geht. Rom wurde nicht an einem Tag gebaut. So kann auch aus Dir und mir nicht in 24 Stunden ein Muskelpaket werden, wo wir doch vorher eher so Schokoladenpaket waren :) Erlaube Dir die Zeit, die Dein Körper und Dein Kopf brauchen um festzustellen: hey, das fühlt sich gut an!!

 

PS: Ich schaue übrigens immer beim Sport eine Serie (aktuell geht eine Folge 50 Minuten - manchmal schaue ich eine, manchmal zwei... manchmal schaue ich mehr als ich sportel... so what :) Ich freue mich darauf und wenn es nur bedeutet, dass ich 10 Minuten Gas gebe und danach 40 Minuten dehne :D ) --> positive Gefühle!

 

Ernährung

Sport macht viel aus, aber im Zusammenhang mit dem Gewicht ist Ernährung das A und O. Und da die Zahl auf der Waage leider viel Einfluss auf mein Wohlbefinden hat (noch), musste der Speck weg. Also schnell einen Diätplan aufgestellt (Wechsel zwischen "Ich esse nichts mehr", "Ich essen ne Woche nix mehr", "Ich esse keine Süßigkeiten und ungesunden Sachen mehr" und "Ich esse nur noch abends eine einzige gesunde Mahlzeit") und wie Ihr Euch denken könnt, war das natürlich zum Scheitern verurteilt. Oder ich habe es sechs Tage durchgehalten (Stolz) und bin am siebten Tag in ein Binge-Desaster gefallen (kein Stolz).  Wie kommt man denn aus diesem Kreislauf wieder raus? Schlechte Nachricht: Es ist schwer und anstrengend. Gute Nachricht: Es ist machbar!

 

Ich musste erst einmal herausfinden, was denn für mich eigentlich wichtig war. Das muss jeder für sich selbst bestimmen und es kann sehr lange dauern, bis man seine eigene Antwort findet, die auch tatsächlich der Wahrheit entspricht. Für mich waren drei Punkte wichtig: 1) Ich wollte abnehmen bis ich mich wohl fühle 2) Ich wollte in der Lage sein, dieses Gewicht zu halten 3) Ich wollte auf nichts verzichten. Haha, ja klar denkt ihr jetzt... Standard halt. Will ja jeder. Aber ich habe das für mich genutzt um zu prüfen, was mir dabei helfen könnte. Ich habe viel probiert: Essenstagebuch, Low Carb, Cheatday-Woche, High Carb, Appetit-Zügler und Blocker, etc. Nun, nach 1 1/2 Jahren intensiven Ausprobierens habe ich die für mich bisher sinnvollste Herangehensweise gefunden: Kalorien-Tracking. Das mag nicht jedermanns Sache sein. Wie gesagt: Ihr müsst für Euch herausfinden, was Euch dauerhaft helfen kann (wobei ich natürlich grundsätzlich von Tabletten und Pulver abrate!). Das Kalorien-Tracken mit einer App (ich habe hierfür Yazio) zahlt genau auf meine Schwachstellen ein. Mir war nie bewusst, wie viel ich eigentlich am Tag zu mir nehme. Selbst vermeintlich gesunde Lebensmittel können ziemlich stark die Kalorienbilanz nach oben treiben (z.B. Superfoods). Ich habe herausgefunden, dass meine Portionen einfach viel zu groß waren. So kam mein Frühstück schon oft auf 800 Kalorien, einige Snacks auch schon auf 1.000 Kalorien und das Abendessen war mit Couscous, Bulgur, Nudeln und Co. eine Kalorienbombe mit teilweise bis zu 2.000 Kalorien, auch wenn viele gute Inhaltsstoffe enthalten waren.

 

Gesund hin oder her: ich habe einfach viel zu viele Kalorien aufgenommen. Das Tracken hat mir geholfen 1) ein Gefühl für Kalorien zu bekommen - so war ich z.B. erschrocken, wie viel Kalorien Tofu hat 2) ein Gefühl für Portionen zu bekommen (ich war erschrocken, wie wenig eigentlich 100g Nudeln oder Reis sind) und 3) auf nichts verzichten zu müssen! Ich habe gelernt, die Mengen für kalorienhaltige Lebensmittel (Nüssen, Samen, Getreide, etc.) anzupassen und Gerichte zu kreieren, die genauso lecker, aber deutlich kalorienärmer sind. Ich habe meinen Grundumsatz und meinen Leistungsumsatz berechnet und mein tägliches Kalorien-Ziel angepasst. Ich habe einen Fitnesstracker am Handgelenk, der schnell zur Hand ist, um meinen Spaziergang zum Supermarkt zu tracken und mir am Ende des Tages noch mal 70 eingesparte Kalorien zusätzlich kredenzt. Und so habe ich jeden Tag die Möglichkeit, mir Dinge auf die ich Hunger habe zu gönnen, jeden Tag 3x zu essen, ausgiebig und mit Freude und trotzdem abends oft die Situation vorzufinden, dass ich noch 300 Kalorien "offen" habe und mir das Stück Schokolade ruhig noch gönnen kann. Meine Heißhunger-Attacken sind weg und wenn ich doch unbändige Lust auf Süßes bekomme, dann sehe ich die Konsequenz der halben Tafel Schokolade sofort in meiner Tracking-App und kann darauf sehr viel klarer reagieren. Für mich funktioniert das sehr gut. Es bedarf am Anfang etwas Geduld, aber für mich lohnt es sich sehr. Und nein: ich bin nicht abhängig von dem Zählen. Ich nehme es beim Restaurant-Gang nicht so penibel. Es soll alles ein Richtwert sein. Wenn es ganz genau abzuzählen geht, umso besser. Ansonsten wird halt geschätzt. Ich möchte mich orientieren und nicht kontrollieren. Und klappt wunderbar. Ich habe nun in 10 Monaten ca. 8kg abgenommen, alleine durch die Umstellung auf vegane Ernährung (auch das muss ja  jeder  für sich entscheiden, wie er sich ernähren möchte, aber die vegane Ernährung ist wohl das, was ich lange für mich und meine Ernährung gesucht - lecker, vielseitig, tierleidfrei), Sport und Kalorienzählen. Ganz nebenbei: Auch mein Instagram-Account und meine Homepage haben wir viel Motivation gegeben! Danke auch an Euch!

Probiert für Euch aus, was Euch helfen kann. Es muss sich richtig anfühlen, Teil des Alltags werden und darf Euch nicht einschränken. Das gilt für alle Bereiche im Leben. 

Nun, mit weniger Gewicht auf den Rippen, hat sich mein Selbstbewusstsein verbessert. Ich erlaube mir Fehler, setze mir keine utopischen Ziele, sodass ich auch gar nicht erst in die Versuchung komme irgendwas über "nicht geschafft" oder "Enttäuschung" zu reden und höre auf mein Gefühl und meinen Körper. Meine ganze Wahrnehmung in Bezug auf mich selbst, aber auch in Bezug auf meine Umwelt hat sich geändert. Einfach mal durchatmen. Viele Dinge nicht als Misserfolg, sondern als Gegebenheit bewerten. Ist halt so. Und wenn es mir nicht passt, ja dann mache ich das morgen mal anders. Kleine Schritte, kleine Erfolg wertschätzen und nicht immer wieder davon ausgehen, dass es immer alles auf einmal sein muss. Schwarz Weiß Denken ist oft Tagesordnung, aber für mich kein gangbarer Weg, auch wenn irgendwo immer mal wieder ein ausschließlich schwarzer oder ausschließlich weißer Stein herumliegt. Klar, da stolpert man mal drüber. Aber dann denkt an den Titel dieses Artikels: Resilienz. Aufstehen und Weitermachen. 


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Kommentare: 3
  • #1

    fixundfoxi (Montag, 25 September 2017 17:02)

    Vielen Dank für so einen motiverenden Beitrag! Sehr schön geschrieben.

  • #2

    livi_and_life (Dienstag, 26 September 2017 09:05)

    Danke für deinen schönen Beitrag! :-)
    Ich konnte viel aus deinem Beitrag mitnehmen. In vielen Sachen erkenne ich mich wieder, sowohl in den gemeisterten als auch in denen, die ich noch zu meistern habe. Deine Gedankengänge helfen mir bei den Sachen, die bei mir noch anliegen....
    Es ist schön zu sehen, dass es auch andere da draußen gibt, die ähnlich denken und dasselbe durchmachen. Umso schöner zu lesen, dass man es mit viel Geduld schaffen kann :-)
    Ich denke auch, dass Erkenntnis der erste und allerwichtigste Schritt ist! Danach dauert es zwar eine Weile bis man sich zurecht findet, aber man weiß zumindest was die Ursache von dem Problem ist und kann daran arbeiten. Das ist oft schon ein befreiendes Gefühl. Und wenn man dann auch mal den Perfektionismus ablegt, fällt noch einmal Ballast weg.
    Danke nochmal für deinen Beitrag und deine Offenheit! Mach weiter so!

  • #3

    veganaja (Dienstag, 26 September 2017 09:37)

    livi_and_life:
    Schöne Beiträge lassen sich direkt besser schreiben, wenn man tolle Fragen gestellt bekommt. Deine Frage auf Instagram hat mich inspiriert. Inspiriert und motiviert, mir wirklich mal Gedanken über das Thema zu machen. Dafür danke ich Dir. Ich freue mich, dass Dir meine Gedanken dazu gefallen und Du für Dich etwas mitnehmen kannst!! Und ja: das mit dem Perfektionismus hast DU sehr treffend ausgedrückt: der kann wirklich Ballast sein. Manchmal muss man da einfach mal auf Kinder schauen... die kennen keinen Perfektionismus. Die leben einfach und freuen sich einfach. Kann man auch viel von mitnehmen (nein ich habe keine Kinder, aber eine tolle Nichte und einen süßen Neffen) :) Alles Gute für Dich :*