Asiatische Pfanne mit selbstgemachter Erdnuss-Sauce

Artikel vom 22.06.2017

Zubereitungszeit: 20 Minuten • Enthält Nüsse • Soja-frei • leicht individualisierbar


Ich liebe asiatisch angehauchte Gerichte. Die Kombination exotischer Gewürze, viel Gemüse und leckere Saucen. Zu jeder Jahreszeit. Für die pflanzenbasierte Ernährungsweise ist diese Küche ein echter Gaumenschmaus. In Restaurants habe ich immer diese leckeren Erdnuss-Saucen gelöffelt. Ich finde Erdnuss-Saucen einfach nur lecker-schmecker und habe nun ein bisschen getüftelt, um die für mich perfekte Erdnuss-Sauce für zu Hause herzustellen. Dabei gilt definitiv: weniger ist mehr!


Zutaten für 2 Portionen

 

• 100g Bohnen

• 1 Paprika 

• 2 Zehen Knoblauch

• 2 Möhren

• 1 frische Chilischote

• 1 kleines Stück Ingwer (optional)

• frischen Koriander (alternativ auch Thai-Basilikum)

• 1 Frühlingszwiebel

• Erdnuss-Mus oder Erdusscreme/-butter

• Kokosöl, Salz, Pfeffer, 150ml heiße Gemüsebrühe

• optional: Zitronengras (frisch oder gemahlen)

• Nudeln oder Reis nach Wunsch (mein Favorit: Konjak-Nudeln)

• 1/2 Limette

• Erdnüsse und/oder Cashews zum Garnieren

 

Zubereitung

 

Falls Nudeln gekocht werden müssen, diese nach Anleitung vorbereiten.

 

Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden, Knoblauch und Chili hacken.

 

Kokosöl in einer Pfanne/ einem Wok erhitzen & Bohnen, Knoblauch, Möhren und Chili (optional auch Ingwer & Zitronengras) hinzufügen, ca. 5 Minuten knackig anbraten, dann Paprika hinzufügen und weitere 3 Minuten braten.

 

In der Zwischenzeit zwei volle Esslöffel (80-100g) Erdnusscreme in die heiße Gemüsebrühe Einrühren und ggf. mit Salz abschmecken, 1 TL Saft einer Limette hinzugeben.

 

Sollte es sich um Instant Nudeln handeln (z.B. Konjak, Algennudeln, Reisnudeln), diese nun zusammen mit der Erdnusssauce in den Wok geben und alles gut umrühren und nochmal erhitzen.

 

Alles anrichten, mit Korianderblättern und Erdnuss- und/oder Cashewkernen garnieren und genießen.

 

Guten Appetit!

 

 

Tipp: Ich persönliche finde dieses Gericht auch kalt super lecker und kann es somit auch ziemlich gut to go mitnehmen. 

Ich liebe es, diese Gerichte immer wieder durch andere Komponenten zu verändern. So kann Stangen-Sellerie zum Beispiel oder auch Pak-Choi bereits wieder ein ganz neues Geschmacksempfinden bewirken. Für die Zubereitung verwende ich immer den Wok. Das Hinzufügen von Öl reduziert sich somit auf ein Minimum und ich nutze es vielmehr dafür, dass dieses noch den Geschmack insgesamt verstärkt. Kokosöl ist dafür besonders geeignet, da es sehr hitzebeständig ist. Aber keine Sorge: das Gericht schmeckt danach nicht nach Kokosnuss :) Zumeist riecht es intensiv nach Kokosnuss, aber der Geschmack bleibt aus, bzw. ist äußerst schwach.


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