Jackfruit-Kürbis-Curry

Artikel vom 12712.2017

Zubereitungszeit: 30 Minuten + 3-4 Stunden Kochzeit • Soja-frei  • zum Einfrieren


Seit einiger Zeit lagerte bei mir schon ein Butternut-Kürbis und irgendwie wurde ich bisher noch nicht kreativ genug, um hieraus mal was Feines zu zaubern. Mit Blick auf mein Gewürz-Regal kam es mir dann: ein schönes Kürbis-Curry. Und da ich im Augenblick ein großer Fan von Jackfruit bin, passte dies aus meiner Sicht perfekt zusammen, ein schönes Jackfruit-Kürbis-Curry zu kochen. Die Jackfruit, bzw. zu Deutsch Jackfrucht oder auch Jakobsfrucht genannt, wächst in den Tropen und hält erst langsam Einzug in europäische Zonen. Ich selbst bin auf diese Frucht auf einer veganen Messe aufmerksam geworden. Sie gehört zwar nicht zu meinem täglichen Repertoire, aber für besondere Anlässe und Gerichte, darf sie gerne mal mit auf den Teller wandern. Die Zubereitung dieses Currys hat kaum Arbeitsschritte. Das Curry bereitet sich sozusagen selbst zu. Ich empfehle aber, dem Curry wirklich viel Zeit zum köcheln und garen zu geben. Je länger es steht und zieht, desto intensiver und besser schmeckt es.


Zutaten für 4 Portionen

 

• 1 Butternut Kürbis, in mundgerechte Quadrate schneiden

• 2 Dosen Kokosmilch

• 1 daumengroßes Stück Ingwer, feingewürfelt 

• 1 Zwiebel, fein gewürfelt

• 1 Fenchelknolle, fein gewürfelt

• Gewürze nach Belieben (ich habe verwendet: Garam Masala, Madras Curry, Currypulver, Zitronengras, Salz, Pfeffer)

• 1-2 TL rote Currypaste

• 1 Dose Jackfruit (in Salzlake)

• Olivenöl

• 100-200ml Gemüsebrühe

• Saft einer halben Zitrone

• 1 EL Korianderkörner mahlen

 


Zubereitung

 

 

Kürbis 5 Minuten mit 1 EL Olivenöl im Wok anbraten

 

Zwiebel, Ingwer und Fenchel hinzugeben und 2 Minuten weiterbraten

 

Kokosmilch hinzufügen und 100ml Gemüsebrühe einrühren

 

Alle Gewürze nach Wunsch sowie Zitronensaft in Maßen hinzugeben

 

Alles insgesamt 3-4 Stunden auf geringer Hitze (es darf nicht kochen) vor sich hin wärmen lassen, immer wieder mit den Gewürzen abschmecken und Rest der Gemüsebrühe nachgießen, bis gewünschte Konsistenz erreicht ist

 

Nach 2 Stunden abgewaschene und in kleine Stücke gezupfte Jackfruit unterheben und weiterköcheln lassen

 

 

Mit z.B. rotem Reis servieren

 

 

Guten Appetit :)

Im Gegensatz zum Hokkaido sollte man die Schale des Butternut entfernen, da diese eher hart und faserig ist. Aber die Arbeit lohnt sich: der Butternut schmeckt wirklich intensiv, leicht nussig und nimmt sehr schön Gewürze an.

Idealerweise eignet sich natürlich Reis als Beilage. Ich finde roten oder schwarzen Reis dazu toll, da er auch etwas für's Auge ist. Jasminreis passt auch sehr gut.

Im Curry sieht die Jackfruit hinterher übrigens wie Hühnchen aus. Wie man auf dem Bild schon sieht, sind Farbe und Konsistenz ähnlich. Vom Geschmack her ist sie leicht säuerlich und nimmt sehr gut Gewürze an. Achtung: Es gibt Jackfruit sowohl in Salzlake als auch in Zuckerwasser eingelegt. Letzteres sollte man für herzhafte Gerichte natürlich vermeiden :)


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